Lebenskunst-Projekt
-Das dritte Auge-

Lebenskunst-Projekt | „Das dritte Auge“

„Das dritte Auge“ ist ein Lebenskunst-Projekt, initiiert von Dr. Huang Mei.
Es entspringt ihrer persönlichen Lebenserfahrung und entwickelt sich ausgehend vom Körper als zentralem Bezugspunkt.

Mithilfe der Fotografie untersucht das Projekt, wie der Körper gesehen, verstanden und durch gesellschaftliche Strukturen definiert wird, und versucht, eine andere Form des Sehens jenseits alltäglicher Wahrnehmungsgewohnheiten zu eröffnen.

Projektursprung

Der Körper ist kein abstraktes Konzept, sondern der reale Ausgangspunkt jedes individuellen Lebens.

Im Verlauf langjähriger Lebenserfahrungen erkannte Dr. Huang Mei, dass bestimmte körperliche Zustände in der Gesellschaft
häufig ignoriert, vermieden oder sogar als „nicht sichtbar sein dürfend“ betrachtet werden.

„Das dritte Auge“ geht von dieser Realität aus und versucht durch künstlerische Praxis, die Beziehung zwischen Körper, Blick und Würde neu zu verhandeln.

Visuelle Sprache & Arbeitsweise

Das Projekt nutzt den Stomabeutel als ein hochgradig körperliches visuelles Medium.

Die fotografischen Arbeiten setzen nicht auf Sensation oder Schockwirkung.
Stattdessen bedienen sie sich einer reduzierten, direkten Bildsprache, die die reale Existenz des Körpers sichtbar macht und die Betrachtenden zu einem verlangsamten, achtsamen Sehen einlädt.

Hier ist Fotografie nicht bloße Dokumentation, sondern ein Prozess der erneuten Wahrnehmung körperlicher Erfahrung.

Zusammenarbeit & künstlerische Entwicklung

Im Sommer 2025 begegnete Dr. Huang Mei in Berlin der Fotografin Ma Xiaojing.
Aus einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit Körpererfahrung und Blickpraktiken
entstand die fortlaufende Zusammenarbeit am Projekt „Das dritte Auge“.

Das Projekt versteht sich nicht als Darstellung eines „besonderen Körpers“,
sondern als eine künstlerische Praxis, die fragt, wie Körper betrachtet werden und wie Lebenszustände verstanden werden.

Durch Bild und künstlerischen Kontext werden die Betrachtenden eingeladen, neu zu reflektieren:

  • Was gilt als „normal“?

  • Was bleibt ungesehen?

  • Wie können wir ein tieferes Verständnis für die körperlichen Erfahrungen anderer entwickeln?

Plan

  • Projektlaufzeit:
    „Das dritte Auge“ ist ein langfristiges, offen wachsendes Kunstprojekt.
  • Künstlerisches Ziel:
    Bis 2026 sollen 100 ausgewählte fotografische Arbeiten entstehen.
  • Formen der Präsentation:
    • Kunstausstellungen

    • Öffentliche Präsentationen

    • Kunstsammlung und Verkauf

Je nach Projektphase werden die Arbeiten durch Ausstellungen und öffentliche Formate sichtbar gemacht.

Teilnahme & Unterstützung

Fotograf:innen aus unterschiedlichen Hintergründen und Kontexten sind eingeladen, sich zu dem Projekt zu beteiligen und gemeinsam an Körpererfahrung, Blickpraktiken und Lebenszuständen zu arbeiten.

Die beteiligten Künstler:innen bringen ihre eigenständigen visuellen Sprachen ein und erweitern die Gesamtstruktur von „Das dritte Auge“, wobei die zentrale Haltung des Projekts respektiert wird und Raum für vielfältige bildnerische Praktiken entsteht.

Wenn Sie Fotograf:in sind und sich für die visuelle Auseinandersetzung mit Körper, Blick und Lebenserfahrung interessieren, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme, um Möglichkeiten der Teilnahme an „Das dritte Auge“ zu besprechen.

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